Klosterbetrieb
Kloster Sießen

Das Kloster Sießen im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg wird heute noch von einem Orden belebt. Es befindet sich auf einer Höhe von etwa 646 Metern über dem Meeresspiegel.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Sießen reichen bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Im Jahr 1259 wurde es als Dominikanerinnenkloster gegründet. Ein Ritter namens Steinmar von Sießen-Strahlegg trug zur Etablierung bei, indem er den Schwestern von „Sulegen“ bereits 1251 ein Stadthaus in Saulgau schenkte und 1260 seinen Hof in „Süessen“ sowie das Patronatsrecht der dortigen Kirche den Dominikanerinnen von „Sulgay“ übertrug. Eine Kapelle, die Wendelinuskapelle, entstand 1386. Das Kloster erlebte im 17. Jahrhundert schwere Zeiten, als es 1632/34 von schwedischen Truppen geplündert und in Brand gesetzt wurde. Zwischen 1716 und 1722 erfolgte der Wiederaufbau der Klostergebäude im Barockstil unter der Leitung des Baumeisters Franz Beer von Au. Im Zuge der Säkularisation wurde das Dominikanerinnenkloster 1803 aufgelöst. Die Besitzungen, einschließlich der Wendelinuskapelle, gingen an den Fürsten von Thurn und Taxis über. Ab 1860 wurden die Gebäude von den Franziskanerinnen von Sießen übernommen, die das Kloster bis heute führen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.0004, 9.4740