KlosterOsterburken-Seligental

Kloster Seligental

Kloster Seligental

Privatbesitz

Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Seligental liegt im Neckar-Odenwald-Kreis.

Geschichte+

Das Kloster Seligental wurde 1236 von Konrad von Dürn und seiner Gemahlin Mechthild von Lauffen gegründet. Es war als Nonnenkloster für adelige Frauen konzipiert und unterstand dem Bistum Würzburg. Bereits 1239 wurde die Klosterkirche der Gottesmutter geweiht. Die Nonnen lebten nach den Benediktinerregeln in zisterziensischer Ausprägung. Nach dem Tod der letzten Äbtissin Amalia Schelmin von Bergen im Jahr 1561 und beeinflusst durch Überfälle im Bauernkrieg sowie die Reformation in der Region, wurde das Kloster 1568 aufgelöst. Versuche einer Wiederbelebung im Jahr 1613 scheiterten am Widerstand des Mainzer Erzbischofs. Im Zuge der Säkularisation fiel Seligental 1803 an das Fürstentum Leiningen. Die ehemalige Klosterkirche brannte 1928 ab, nachdem sie als Schafstall und Scheune gedient hatte.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Osterburken-seligental.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.4406, 9.3718