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Kloster Seeon

Das ehemalige Benediktinerkloster Seeon auf einer Insel ist ein Beispiel romanischer und spätgotischer Baukunst in Bayern. Es diente einst als Zentrum der Gelehrsamkeit und Kultur und ist heute ein Kultur- und Bildungszentrum.
Geschichte+
Gegen Ende des 11. Jahrhunderts entstand ein romanischer Neubau des Klosters, der jedoch nur etwa ein Jahrhundert Bestand hatte. Um 1180 wurde die heutige Kirche mit ihrer Apsis im Osten errichtet. Zwischen 1428 und 1433 erfolgte ein spätgotischer Umbau durch Konrad Pürkhel aus Burghausen, bei dem die romanische Säulenbasilika eingewölbt und ein neuer Chor hinzugefügt wurde. Die Renaissancefresken von 1579 stellen Szenen aus dem Leben Christi und Marias sowie die Schutzpatrone Benedikt und Lambert und die Klostergründer Aribo und Adala dar. Im 17. Jahrhundert, von 1657 bis 1670, wurde die Kirche um eine Sakristei, einen Betchor und eine Gruft erweitert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.9744, 12.4481