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Kloster Seemannshausen

Das ehemalige Augustiner-Eremiten-Kloster Seemannshausen wurde ursprünglich als Wilhelmitenkloster gegründet und wandelte sich zu einem Standort des Augustinerordens.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Seemannshausen erfolgte am 20. April 1255 durch Heinrich Seemann, Domdekan in Regensburg, auf dem Adelssitz Pölnkofen. Es war zunächst den Wilhelmiten geweiht. Am 2. Februar 1263 ordnete der Regensburger Bischof Leo Thundorfer den Wechsel der Wilhelmiten zum Orden der Augustiner-Eremiten an. Seemannshausen war ein Ort für den Orden: Am 27. Mai 1264 fand hier das erste Kapitel der deutschen Provinz der Augustiner-Eremiten statt, eine Rolle, die es auch in den Jahren 1343, 1420, 1621, 1629 und 1633 innehatte. Es wird vermutet, dass der erste deutsche Provinzial Engelbert (1265-1273/75) aus diesem Konvent stammte. Herzog Heinrich XIV. von Niederbayern erhob Seemannshausen am 3. September 1335 zur Klosterhofmark. Ein Salzprivileg wurde den Mönchen am 22.
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Lage: 48.4603, 12.5619