Landesmuseum Württemberg
Kloster Schussenried

In Bad Schussenried im Landkreis Biberach liegt das Kloster Schussenried, eine ehemalige Reichsabtei in Oberschwaben. Es war einst ein Prämonstratenser-Chorherrenstift und ist heute bekannt für seinen Barocksaal, der als eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Oberschwäbischen Barockstraße gilt.
Geschichte+
Die Geschichte des Klosters Schussenried beginnt im Jahr 1183, als Konrad und Beringer von Schussenried ihren Herrensitz dem Prämonstratenserorden übertrugen, da sie keine Erben hatten. Dies markierte die Gründung des Chorherrenstiftes durch das Prämonstratenserstift Rot an der Rot. Bereits um 1185 wurde mit dem Bau der Konventskirche begonnen. Nach anfänglichen Erbstreitigkeiten und einer vorübergehenden Flucht des Konvents, die durch päpstlichen Beistand und einen Vergleich 1205 beigelegt wurden, erhielt das Kloster 1211 ein päpstliches Schutzprivileg. Unter Propst Konrad II. (1223-1248) erfolgte die Weihe der Kirche und des Klosters, und der Besitz wurde durch weitere Güter und Patronatsrechte erweitert. Im 15.
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Lage: 48.0076, 9.6588