Das Kloster kann besichtigt werden
Kloster Schönbühel

Auf einem Felsen am rechten Donauufer in Niederösterreich steht das ehemalige Servitenkloster Schönbühel. Es ist bekannt für seine frühbarocke Architektur und die Nachbildung der Betlehemgrotte, die es zu einem Wallfahrtsort machte.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Schönbühel reichen ins Jahr 1666 zurück, als Graf Conrad Balthasar von Starhemberg die Servitenmönche zur Errichtung eines Klosters berief. Der Bau begann auf den Überresten einer mutmaßlichen mittelalterlichen Donauwarte, die im Volksmund als „Teufelsgschloß“ bekannt war. Bereits im Gründungsjahr wurde mit dem Bau einer Grab-Christi-Kapelle begonnen, und 1667 fand die erste Messe statt. Es folgten die Errichtung eines Kalvarienbergs im Jahr 1669 und zwischen 1670 und 1675 eine Nachbildung der Betlehemgrotte, initiiert von Eleonora de Gonzaga. Die offizielle Stiftung des Konvents erfolgte 1672.
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Lage: 48.2628, 15.3771