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Kloster Schönau
Am Rande der Gemeinde Strüth im Rhein-Lahn-Kreis befindet sich das Kloster Schönau, eine historische Klosteranlage im Bistum Limburg. Es ist bekannt für seine Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, und die Verbindung zur heiligen Elisabeth von Schönau.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Schönau liegen im Jahr 1117, als Graf Dudo-Heinrich von Laurenburg, ein Vorfahre des Hauses Nassau, sein Gut in Lipporn dem Schweizer Kloster Allerheiligen in Schaffhausen zur Gründung einer Propstei übertrug. Aus dieser Propstei entwickelte sich 1126 die Benediktinerabtei Schönau, gestiftet von Graf Ruprecht I. von Nassau, dem Vogt von Lipporn und Sohn Dudo-Heinrichs. Zwischen 1126 und 1145 entstand die romanische Gründungsanlage, vermutlich eine dreischiffige Basilika. Gleichzeitig wurde ein Nonnenkonvent neben dem Mönchskloster eingerichtet. Die heilige Elisabeth von Schönau wirkte hier von 1141 bis zu ihrem Tod 1164, und ihr Bruder Eckbert trat um 1155/56 in den Männerkonvent ein. Im Jahr 1340 war das Kloster wirtschaftlich so stark, dass es der Stadt Frankfurt am Main militärische Unterstützung zusagen konnte. Zwischen 1420 und 1430 wurden der heute erhaltene gotische Chor und eine Elisabethenkapelle an der Nordseite des Kirchenschiffes errichtet. Während der Reformation (1541-1544) blieben die umliegenden Gemeinden evangelisch, das Kloster jedoch katholisch. Das Nonnenkloster wurde 1606 aufgelöst.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Strueth_Schoenau_13.JPG?uselang=de
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Lage: 50.1405, 7.8941