Klosterbetrieb
Kloster Scheyern

Die Benediktinerabtei Kloster Scheyern in Oberbayern war Hauskloster und Grablege der Wittelsbacher. In der Gemeinde Scheyern gelegen, dient es bis heute als aktives Kloster.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Scheyern reichen bis ins Jahr 1077 zurück, als Gräfin Haziga und ihr erster Mann, Graf Hermann von Kastl, in Bayrischzell eine Mönchszelle gründeten, die von Mönchen aus Hirsau besiedelt wurde. Nach einem Umzug nach Fischbachau im Jahr 1087, der 1095 päpstlich bestätigt wurde, erfolgte zwischen 1102 und 1107 ein weiterer Wechsel auf den Petersberg bei Dachau. Dort wurde das Kloster zur Abtei erhoben und unter päpstlichen Schutz gestellt, wodurch es das Recht der freien Abtwahl erhielt. Im Jahr 1119 zogen die Mönche schließlich nach Scheyern, nachdem Graf Otto V. von Scheyern, der neue Graf von Wittelsbach, seine Burg Scheyern als Hauskloster und Grablege zur Verfügung gestellt hatte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: hubi1802
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5012, 11.4527