Klosterbetrieb
Kloster Rottenbuch

Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Rottenbuch liegt in Oberbayern, im Landkreis Weilheim-Schongau. Die Anlage, die heute verschiedene Nutzungen beherbergt, reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die Gründung des Chorherrenstifts Rottenbuch erfolgte im Jahr 1073. Herzog Welf I. von Bayern initiierte die Einrichtung auf Anregung von Bischof Altmann von Passau, der die Augustinusregel für das neue Kloster einführte. Die Weihe des Stifts erfolgte zu Ehren der Heiligen Peter und Paul sowie Mariä Geburt. Rottenbuch entwickelte sich zu einem Zentrum der Kanonikerreform in Altbayern und fungierte als Mutterkloster für andere Augustinerchorherrenstifte. Zwischen 1750 und 1770 wurde die Klosteranlage neu errichtet, bevor sie im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 aufgelöst wurde. Die ehemaligen Stiftsgebäude wurden anschließend verkauft und teilweise abgebrochen. Ab 1963 übernahmen Don Bosco Schwestern Teile der erhaltenen Anlage und nutzten sie für soziale Projekte, die später in ein Förderzentrum für geistige Entwicklung umgewandelt wurden. Seit 2010 wird die Einrichtung von der Regens-Wagner-Stiftung Dillingen betrieben.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.7358, 10.9662