Klosterbetrieb
Kloster Roggenburg

In Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm, Bayern, liegt das Kloster Roggenburg, ein Chorherrenstift des Prämonstratenserordens. Es ist bekannt für seine erhaltenen barocken Gebäude und die Orgelkonzerte in der Klosterkirche.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Roggenburg erfolgte im Jahr 1126 durch Graf Bertold von Bibereck, seine Gemahlin sowie seine Brüder Konrad und Siegfried. Die ersten Prämonstratenser-Chorherren stammten aus dem Kloster Ursberg und begannen mit dem Bau der ersten Klosterkirche. Im Jahr 1444 wurde das Stift zur Abtei erhoben. Zwischen 1482 und 1485 wurde Roggenburg erstmals als reichsunmittelbar bezeichnet, ein Status, der sich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts festigte, auch durch Reformen im Gerichts- und Polizeiwesen. Im Bauernkrieg wurde das Kloster am 1. April 1525 von den aufständischen Bauern des Leipheimer Haufens geplündert, nachdem die Mönche geflohen waren. Im 18. Jahrhundert erfuhr das Kloster Umbauten im Barockstil, die das heutige Erscheinungsbild prägen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:6188_Kloster_Roggenburg.jpg
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Lage: 48.2747, 10.2285