Das Kloster kann besichtigt werden
Kloster Rila

Das Rila-Kloster, ein bedeutender Sakralbau in Bulgarien, ist das größte orthodoxe Kloster des Landes, ein Nationalheiligtum und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters erfolgte spätestens im ersten Drittel des 10. Jahrhunderts durch den Heiligen Iwan Rilski und seine Anhänger. Zunächst lebten sie in Höhlen, bevor zwischen 927 und 941 das erste Kloster entstand. Im Jahr 1335 ließ Sebastokrator Stefan Chrel Dragowoj eine Wehrmauer, einen Turm und eine kleine Kirche errichten. Nach der osmanischen Eroberung Bulgariens im 14. und 15. Jahrhundert verlor das Kloster an Bedeutung und wurde geplündert sowie größtenteils zerstört, wobei nur der Chreljo-Turm und die Kirche erhalten blieben. Ende des 15. Jahrhunderts erfolgte der Wiederaufbau, und die Reliquien des Heiligen Iwan Rilski wurden feierlich zurückgebracht. Ein Großbrand im Winter 1832/33 vernichtete die Anlage erneut, doch dank nationaler Spenden wurde das Kloster in seiner heutigen Form wiederaufgebaut. Dieser Wiederaufbau, der von 1834 bis 1860 dauerte, festigte seine Rolle als Pilgerziel und Zufluchtsort für Freiheitskämpfer.
Lage+
Das Kloster Rila befindet sich im Bezirk Blagoewgrad in der Region Blagoewgrad, Bulgarien, auf einer Höhe von etwa 1166 m über dem Meeresspiegel.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rila_Monastery_20110712-014.jpg?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 42.1334, 23.3401