Privatbesitz
Kloster Riedern

Das Kloster Riedern am Wald ist ein ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift, auch obere Propstei genannt.
Gründung+
In der Königsurkunde, die heute im Staatsarchiv Frauenfeld aufbewahrt, wird bestätigt König Konrad III. am 7. Januar 1152, dass von einem Edlen und Freien Mann namens Marcward eine Cella in Tiezelenheim, dem heutigen Detzeln gegründet worden sei. Die Brüder sollten nach der Regel des Heiligen Augustinus leben. Als Schutzvögte wurden die Herren von Krenkingen eingesetzt. Die Klause befand sich vermutlich in der Nähe des heutigen Klausenhof. Ab 1166 wurde die Klause nicht mehr erwähnt, der ehemalige Standort blieb jedoch bis zur Aufhebung im Besitz des Klosters.
Verlegung+
Im Jahr 1214 wird in einer Urkunde von Papst Innozenz III. erstmals Riedern genannt. 1639 kam das Vogteirecht von den Lupfen auf die Pappenheim. Auf diese folgten die Fürsten von Fürstenberg. Am 16. Juli 1740 gegen 13 Uhr brannte das Kloster ab.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.7171, 8.2900