Privatbesitz
Kloster Reichenstein

In der Städteregion Aachen, Nordrhein-Westfalen, liegt Kloster Reichenstein in einem tiefen Tal der Rur. Die Geschichte reicht von einer Höhenburg bis zu einem Prämonstratenserkloster und schließlich zu einem Benediktinerkloster.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Reichenstein liegen in einer Höhenburg, die in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts von den Grafen von Limburg zur Sicherung ihrer Besitztümer errichtet wurde. Da die Lage der Burg nicht den Anforderungen einer Befestigung genügte, schenkten die Herzöge von Limburg die Anlage zwischen 1131 und 1137 dem Prämonstratenserorden. Das hier gegründete Kloster war zunächst bis etwa 1250 ein Doppelkloster. Nach dem Weggang der Chorherren nach Kloster Steinfeld blieb Reichenstein bis 1487 ein Prämonstratenserinnenkloster. Anschließend besiedelten Kanoniker aus Steinfeld das Kloster erneut. Im Jahr 1543 wurde Reichenstein im Dritten Geldrischen Erbfolgekrieg zerstört, jedoch in der Folgezeit wieder aufgebaut. Die Weihe der wiedererrichteten Klosterkirche erfolgte 1693. Der Niedergang des Klosters setzte 1794 mit der französischen Besetzung ein, und 1802 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Der Klosterbesitz ging in private Hände über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Reichenstein_Innenhof_Panorama.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.5391, 6.2013