Klosterbetrieb
Kloster Pielenhofen

Das Kloster Pielenhofen an der Naab in Bayern war ursprünglich ein Zisterzienserinnenkloster und beherbergt heute wieder aktives Klosterleben.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Pielenhofen reichen bis ins Jahr 1240 zurück, als es von den Herren von Hohenfels und Ehrenfels für Zisterzienserinnen gestiftet wurde. Die Weihe erfolgte zu Ehren Mariä Himmelfahrt. Im Jahr 1542, während der Reformationszeit im Herzogtum Pfalz-Neuburg, wurde das Kloster vorübergehend säkularisiert und weltlich verwaltet. Eine Wiederbelebung erfuhr es 1655, als es als Subpriorat dem Reichsstift Kaisheim angegliedert wurde. Die Säkularisation in Bayern führte 1803 zur erneuten Auflösung, wobei die Klosterkirche zur Pfarrkirche umfunktioniert wurde. Schon 1806 zogen Karmelitinnen aus München und Neuburg an der Donau in die Anlage ein, die als Sammelkloster diente. Im Jahr 1838 erwarben die Salesianerinnen das Kloster und gründeten dort ein Institut für Höhere Töchter. Seit 1981 ist in Pielenhofen auch die Grundschule der Regensburger Domspatzen als Internat untergebracht.
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Lage: 49.0734, 11.9571