Das Kloster kann besichtigt werden
Kloster Oesede

Das Kloster Oesede in Georgsmarienhütte, Landkreis Osnabrück, war einst ein Benediktinerinnenkloster und prägt heute als Pfarrkirche St. Johann das Stadtbild. Es ist das erste Frauenkloster im Landkreis Osnabrück und birgt mit einem mittelalterlichen Hagioskop eine architektonische Besonderheit.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters erfolgte in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts durch Graf Ludolf von Oesede und seine Gemahlin Thedela, die ihre Stammburg für diesen Zweck zur Verfügung stellten. Es wurde der Jungfrau Maria, dem Heiligen Kreuz und Johannes dem Täufer geweiht. Die Töchter des Grafen, darunter Goda als erste Priorin und Regenwita als Küsterin, fanden hier eine Bleibe. Ab dem 15. Januar 1170 nahmen die ersten Ordensfrauen ihre Tätigkeiten auf. Neben den Nonnen lebten auch Laienschwestern im Kloster, die aus der Region stammten und hauswirtschaftliche sowie landwirtschaftliche Arbeiten verrichteten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Klosterkirche_St._Johann_Kloster_Oesede.jpg
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Lage: 52.2008, 8.1136