Gefängnis
Kloster Niederschönenfeld

Geschichte+
Die Gründung des Klosters Niederschönenfeld erfolgte 1241 durch Graf Berchthold III. von Lechsgemünd/Graisbach. Ursprünglich von Beguinen aus Burgheim besiedelt, nahmen diese die Ordensregeln der Zisterzienser an. Papst Innocenz IV. stellte die Neugründung 1254 unter den Schutz des Heiligen Stuhls. Das Kloster, das dem heiligen Georg geweiht war, kam 1342 mit der Grafschaft Graisbach an Bayern. Im 14. Jahrhundert zählte es zeitweise etwa 100 Konventualinnen. Die Aufsicht über das Frauenkloster oblag den Äbten von Kloster Kaisheim. Kriege und Plünderungen, insbesondere im Schmalkaldischen Krieg 1546 und während des Dreißigjährigen Krieges, führten zu Zerstörungen und einem Rückgang des Reichtums. Nach der Schlacht bei Rain am Lech 1632 wurde das Kloster zerstört, und der Konvent floh. Auch 1646 erlitt es weitere Zerstörungen durch französische und schwedische Truppen. Nach dem Westfälischen Frieden 1648 erfolgte der Wiederaufbau am ursprünglichen Standort. Im Jahr 1803 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst.
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Lage: 48.7198, 10.9307