Klosterbetrieb
Kloster Neuwerk (Mönchengladbach)

Das Kloster Neuwerk in Mönchengladbach ist ein historisches Bauwerk und zählt zu den ältesten der Stadt. Ursprünglich als kleine Kapelle gegründet, entwickelte es sich zu einem Benediktinerinnenkloster und ist heute eine Ordenskirche der Salvatorianerinnen.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Neuwerk wird um das Jahr 1135 vermutet. Eine Urkunde aus diesem Jahr erwähnt es erstmals als „novo oratorio“, eine neue Kapelle der Jungfrau Maria. Das Gladbacher Benediktinerkloster unterstützte die dort lebenden Schwestern durch die Abtretung von Einkünften. Die Anlage entstand auf einem Gutshof namens „Cranendonk“ in der Niersniederung und bestand zunächst aus einer kleinen, flachgedeckten Kapelle mit einigen Nebengebäuden. Zwischen 1170 und 1182 wurde die Kapelle zu einer Kirche erweitert und die Hofanlage zum Kloster mit etwa 20 Benediktinerinnen und einer Äbtissin ausgebaut. Der Name „Neuwerk“ (novum opus) tauchte erstmals 1182 auf, nachdem die größere Kirche und das Kloster entstanden waren. Im 16. Jahrhundert wurde es als „Geistadeliges Gotteshaus Neuwerk“ bezeichnet, da nur adelige Damen ab zehn Jahren mit einer hohen Mitgift in den Konvent eintreten konnten. Nach einer Ausbildung, einem Probejahr und einem Novizenjahr legten die jungen Frauen oft schon mit 16 bis 18 Jahren ihr Gelübde ab. Bis etwa 1250 lebten auch Klausnerinnen im Kloster. Zwei Geistliche, ein Prior und ein Kaplan, wurden ab 1342 vom Abt von Gladbach ernannt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.2239, 6.4713