Kirche
Kloster Münchsteinach

Das ehemalige Kloster Münchsteinach, einst eine Benediktinerabtei, liegt in der Region Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Bayern. Die Anlage, die dem heiligen Nikolaus geweiht war, hatte eine Klosterkirche.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Münchsteinach erfolgte kurz vor 1133 durch die Herren von Steinach. Als Benediktinerabtei spielte es eine Rolle bei der Rodungskultur in der Region, was zur Entstehung mehrerer Ortschaften führte. Haupteinnahmequellen waren die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischzucht in zahlreichen Weihern, wodurch der Besitz des Klosters sich über 22 Ortschaften erstreckte. Die Vogtei über das Kloster ging spätestens 1265 an die Burggrafen von Nürnberg über. Unter Abt Wilhelm von Abenberg, der von 1457 bis 1495 amtierte, wurde die Klosteranlage mit starken Mauern befestigt und die Klosterkirche mit zwei Osttürmen erweitert. Im Bauernkrieg von 1525 erlitt das Kloster teilweise Zerstörungen, und Abt Christoph von Hirschaid wurde gefangen genommen. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster Münchsteinach 1529 aufgelöst. Die Klosterkirche dient seit 1530 als lutherische Pfarrkirche.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.6379, 10.5972