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Kloster Möllenbeck

Das ehemalige Kloster Möllenbeck, gelegen in den Weserauen bei Rinteln, ist ein Baudenkmal im Weserbergland Niedersachsens. Die Anlage, die zwischen 1478 und 1505 im spätgotischen Stil neu errichtet wurde, gilt als eine der besterhaltenen spätmittelalterlichen Klosteranlagen Deutschlands.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Möllenbeck erfolgte bereits im Jahr 896 durch die Edelfreie Hildburg als Kanonissenstift, eine Tatsache, die durch eine kaiserliche Bestätigungsurkunde von Arnulf von Kärnten belegt ist – das älteste Dokument des Schaumburger Landes. Nach einer Blütezeit im Hochmittelalter erlebte das Stift im 15. Jahrhundert einen Niedergang, der 1441 zur Auflösung und Übergabe an die Augustiner-Chorherren führte. Eine Katastrophe ereignete sich 1474, als ein Großbrand die gesamte Anlage zerstörte; lediglich die Krypta und die ottonischen Rundtürme blieben erhalten. Zwischen 1478 und 1505 erfolgte der Wiederaufbau von Kirche, Kreuzgang und Klausurgebäuden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kloster-M%C3%B6llenbeck-Gesamtansicht.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.1682, 9.0352