KlosterBamberg

Kloster Michelsberg

Kloster Michelsberg

Klosterbetrieb

Das Kloster Michelsberg, eine ehemalige Benediktinerabtei, liegt auf dem gleichnamigen Berg in Bamberg, Bayern. Es ist ein prägendes Wahrzeichen der Stadt.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters St. Michael erfolgte im Jahr 1015 durch Bischof Eberhard von Bamberg, kurz nach der Errichtung des Bistums. Zunächst als bischöfliches Eigenkloster konzipiert, unterstand es direkt dem Bamberger Bischof. Mönche aus Amorbach und Fulda belebten die neue Abtei. Eine erste Blütezeit erlebte das Kloster im 12. Jahrhundert unter Bischof Otto, dessen Heiligsprechung im Jahr 1189 die Bedeutung des Ortes steigerte. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts erlangte die Abtei Michelsberg Unabhängigkeit vom Bischofsstuhl. Im 15. Jahrhundert wurde das monastische Leben zeitweise durch die Kastler Reform erneuert. Das Kloster wurde mehrfach in Konflikte verwickelt, darunter die Plünderung im Jahr 1435 durch die Bamberger Bürgerschaft, Schäden im Bauernkrieg von 1525 und die Besetzung im Dreißigjährigen Krieg. Eine erneute Blütezeit erlebte die Benediktinerabtei im 17. und 18. Jahrhundert, bevor sie 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst wurde. Die umfangreiche Klosterbibliothek wurde in die heutige Staatsbibliothek Bamberg überführt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Rudolf Henkel

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.8936, 10.8772