Klosterbetrieb
Kloster Marienwerder
Im Nordwesten Hannovers liegt das Kloster Marienwerder, ein Augustinerinnenkloster. Seine romanische Klosterkirche gilt als älteste Kirche der Stadt. Es liegt in der Übergangszone zwischen Geest und Lösslandschaft des Calenberger Landes, umgeben von einer Terrassen- und Auenlandschaft nahe der Leine, inklusive bewaldeter Sanddünen.
Geschichte+
Das Kloster wurde 1196 von Graf Konrad I. von Roden als Monasterium Sanktae Mariae in Werdere an einem ehemaligen Flusswerder der Leine gegründet. Eine Legende besagt, dass eine wundersam angeschwemmte Marienfigur zur Gründung anregte. Die Weihe erfolgte 1200 durch Bischof Themar von Minden, zunächst als Augustiner-Chorherrenstift. Bereits 1216 wurde es erneut geweiht und fortan von Augustinerinnen aus Obernkirchen bewohnt. 1250 wurde die Klosterkirche zur Gemeindekirche, indem die Gemeinde Garbsen mit Marienwerder zusammengelegt wurde. Das Kloster erwarb umfangreichen Besitz, darunter Ländereien sowie Fischerei- und Mühlenrechte. Brände in den Jahren 1335 und 1687 zerstörten große Teile der Anlage, doch die Kirche blieb weitgehend verschont und das Kloster wurde jeweils wieder aufgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Marienwerder#mediaviewer/Datei:1171_-_Hannover_-_Marienwerder_-_Kloster_-_20050420.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.4061, 9.6281