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Kirche
Kloster Marienstuhl

Kloster Marienstuhl+
Im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt befindet sich das Kloster Marienstuhl, ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster. Es ist bekannt für seine lange Geschichte und die erhaltenen barocken Innenräume.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Marienstuhl erfolgte im Jahr 1259 durch den Edelherrn Otto von Hadmersleben und seine Gemahlin Jutta von Blankenburg. Es war für Zisterzienserinnen bestimmt, die nach den Regeln des heiligen Bernhard von Clairvaux lebten. Die erste Äbtissin war Mechthild von Blankenburg. Durch Schenkungen erlangte das Kloster rasch eine solide wirtschaftliche Basis und betrieb Ackerbau, Viehzucht sowie eine Heilkräuterzucht. Auch eine Apotheke, ein Siechenhaus, eine Paramentenstickerei, eine Klosterschule und diverse Handwerksbetriebe gehörten dazu. Trotz der Einführung der Reformation in Egeln im Jahr 1547, bei der die Stadt evangelisch wurde und einige Geistliche sowie Nonnen dem Luthertum zuneigten, hielt das Kloster am katholischen Glauben fest. Zwischen 1577 und 1730 wurde die Klosterkirche von der evangelischen Gemeinde mitgenutzt. Die heute sichtbaren Gebäude des Klosters entstanden zwischen 1696 und 1734, wobei die alte gotische Klosterkirche abgetragen und in vergrößerter Form neu errichtet wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 51.9409, 11.4280