KlosterGrefrath

Kloster Mariendonk (Grefrath)

Kloster Mariendonk (Grefrath)

Klosterbetrieb

Das Kloster Mariendonk ist ein Benediktinerinnenkloster in Grefrath, Nordrhein-Westfalen. Es zeichnet sich durch seine lange Geschichte aus, die eng mit den gesellschaftlichen und kirchenpolitischen Entwicklungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbunden ist, und dient bis heute als aktiver Klosterbetrieb.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Mariendonk Ende des 19. Jahrhunderts ist eine direkte Folge des Kulturkampfes in Preußen. Nach der Auflösung vieler Klöster durch das Gesetz von 1875, das nur Krankenpflegeklöster ausnahm, siedelten sich zahlreiche Gemeinschaften in den Niederlanden an. So auch die Schwestern aus Bonn-Endenich, die in Driebergen bei Utrecht ein neues Zuhause fanden. Trotz dieser Umstände wuchs die Gemeinschaft stetig. Nach dem Ende des Kulturkampfes ermöglichte eine Schenkung von Johanna Stieger in der Nähe von Kempen die Rückkehr. Im Oktober 1900 bezog die neue Priorin Ursula Kleberg mit 22 Schwestern das Kloster. Zur Sicherung des Lebensunterhalts wurde eine kleine Landwirtschaft aufgebaut, ergänzt durch Stickerei und ab 1914 eine Hostienbäckerei. Während des Zweiten Weltkriegs blieb das Kloster geöffnet, musste aber Teile seiner Räumlichkeiten für Soldaten und später für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. 1946 wurde Felicitas Berg zur Priorin gewählt, unter deren Leitung das Kloster 1948 vom Vatikan offiziell zur Abtei erhoben und in Mariendonk umbenannt wurde. Der Name leitet sich von einer „Donk“ ab, einer Erhebung in Sumpflandschaften wie der Niersaue.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.3769, 6.3603