Das Kloster kann besichtigt werden
Kloster Maria-Schnee

Das Kloster Maria-Schnee in Lülsfeld, im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt, war eine Einrichtung der römisch-katholischen Kirche. Ursprünglich als Krankenhaus konzipiert, entwickelte es sich zu einer Berufsfachschule für Hauswirtschaft und diente als Wohnstätte für die Kongregation der Töchter vom Allerheiligsten Erlöser.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Maria-Schnee gehen auf Pfarrer Augustin Bandorf zurück, der um 1880 in Lülsfeld ein Spezialkrankenhaus nach den Prinzipien der Elektro-Homöopathie errichten wollte. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen ihn 1885 zur Einstellung des Baus. Der Würzburger Bischof Franz Joseph von Stein vermittelte daraufhin den Kauf des unfertigen Anwesens durch die Kongregation der Töchter des Allerheiligsten Erlösers. Diese Schwestern planten, dort eine Berufsbildungsschule für junge Frauen und ein Altersheim einzurichten. Der Name „Maria Schnee“, den Bandorfs Spital bereits trug, wurde beibehalten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Reinhold Schulz
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Lage: 49.8670, 10.3180