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Kloster Maria Engelport
Das Kloster Maria Engelport, auch bekannt als porta angelica, ist eine Klosteranlage im Flaumbachtal am Rande des Hunsrücks, nahe Treis-Karden. Es befindet sich in der Region Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Maria Engelport erfolgte um 1220 durch Ritter Emelrich von Monreal, der Zisterzienserinnen aus dem Kloster Kumbd ansiedelte. Diese erste Gemeinschaft bestand jedoch aufgrund mangelnder Unterstützung nur kurz. Eine Neugründung fand 1262 unter Philipp von Wildenburg und Irmgard von Braunshorn statt, die Dominikanerinnen aus den Ardennen, darunter drei ihrer Töchter, nach Engelport brachten. Am 28. August 1272 wechselten die Nonnen zum Prämonstratenserorden. Ab 1275 unterstand das Kloster der Aufsicht des Abtes von Kloster Sayn. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Anlage durch schwedische Truppen stark beschädigt, wobei nur Kreuzgang und Kirche erhalten blieben. Unter den Meisterinnen Elisabeth und Regina Elisabeth von Metzenhausen erfolgte der Wiederaufbau im 17. Jahrhundert. Bis zur Aufhebung im Jahr 1802 lebten bis zu 25 Chorfrauen im Kloster.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kloster_Maria_Engelport_%282012-05-22_Sp_03%29.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.1252, 7.2785