Museum
Kloster Malchow

Das Kloster Malchow, ein ehemaliges Magdalenerinnenkloster, liegt in Alt Malchow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Es befindet sich auf der Südseite des Malchower Sees und ist heute ein Kulturdenkmal der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Malchow reichen bis ins Jahr 1274 zurück, als ein erstes Kloster der Magdalenerinnen in Neu Röbel an der Müritz gegründet wurde. Im Jahr 1298 erfolgte die Verlegung des Konvents durch Bischof Gottfried I. von Bülow nach Alt Malchow am Südufer des Malchower Sees. Die Magdalenerinnen, auch als Büßerinnen in der Nachfolge Maria Magdalenas bekannt, prägten das klösterliche Leben. Im 15. Jahrhundert wurde der Konvent als zisterziensisch angesehen. Nach der Reformation wurde das Kloster 1572 in ein adeliges Damenstift umgewandelt und den Landständen unterstellt. Es bildete zusammen mit den Klöstern Dobbertin und Ribnitz die drei Landesklöster der mecklenburgischen Ritterschaft, die adligen Töchtern eine Versorgung boten. Die Aufhebung des Klosters erfolgte im Jahr 1920 im Zuge der Revolution von 1918 und der darauffolgenden Verfassungsänderungen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Rainer Gindele
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Lage: 53.4713, 12.4313