Kirchengemeindezentrum
Kloster Maihingen

Das Kloster Maihingen, ein ehemaliges Minoritenkloster, dient heute als Evangelisationszentrum.
Die Gründung des Klosters Maihingen erfolgte im Jahr 1445. Zunächst wurde es dem Birgittenorden zugeordnet. Im Jahr 1525 erlitt das Kloster während des Bauernkrieges Plünderungen und teilweise Zerstörungen, was in den Aufzeichnungen der damaligen Priorin Walpurgis Scheffler dokumentiert ist. Von 1607 bis zur Säkularisation im Jahr 1802 war es ein Konvent der Minoriten (Franziskaner-Konventualen). Nach der Auflösung des Klosters im Zuge der Säkularisation wurde es dem Haus Oettingen-Wallerstein übereignet, welches den Minoriten jedoch den Verbleib gestattete. Die Baumeister-Orgel von 1737, die nach 185 Jahren des Schweigens von 1987 bis 1991 restauriert wurde, gilt heute als eine der am besten erhaltenen deutschen Barockorgeln.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.9284, 10.4915