Die Reste des Klosters können besichtigt werden
Kloster Lorsch

Eine ehemalige Benediktinerabtei in Südhessen, das Kloster Lorsch, gegründet im Jahr 764, ist heute als UNESCO-Weltkulturerbe eine wichtige Zeugin karolingischer Baukunst.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Lorsch erfolgte im Jahr 764 durch den Robertiner Cancor und seine Mutter Williswinth. Ursprünglich als Eigenkloster konzipiert, wurde es 765 durch die Überführung der Reliquien des Heiligen Nazarius durch Papst Paul I. zu einem Pilgerziel. Nach Cancors Tod im Jahr 771 übertrug Abt Gundeland das Kloster an Karl den Großen, wodurch es den Status eines Reichsklosters erlangte und unter königlichen Schutz gestellt wurde. Dies sicherte die freie Abtwahl und Immunität. Im Jahr 774 weihte Karl der Große persönlich die neue Klosterkirche ein. Unter Abt Richbod entwickelte sich Lorsch zu einem Bildungszentrum mit einem Skriptorium und einer Klosterbibliothek. Im 9. Jahrhundert wurde die Ecclesia varia als Grablege der Karolinger errichtet, wo unter anderem Ludwig der Deutsche seine letzte Ruhestätte fand. Bis zum Ende des 11.
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Lage: 49.6539, 8.5689