Die Reste des Klosters können besichtigt werden
Kloster Lindow
Das Kloster Lindow, eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei und späteres adliges Fräuleinstift, befindet sich auf einer Halbinsel am Wutzsee in der Stadt Lindow (Mark) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Obwohl große Teile der mittelalterlichen Anlage nicht mehr existieren, sind noch Gebäude aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert erhalten.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Lindow wird um 1230 im Temnitzgebiet am Katerbowsee vermutet. Ursprünglich dem Prämonstratenser-Orden zugehörig, erfolgte um 1240 die Verlegung nach Lindow, wahrscheinlich auf Betreiben der Grafen von Ruppin, die ihr Herrschaftsgebiet erweiterten. Zu diesem Zeitpunkt war es wohl bereits ein Zisterzienserinnenkloster. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1334. Die Bauarbeiten für die Klosterkirche und die Konventsgebäude begannen Mitte des 13. Jahrhunderts und waren bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts abgeschlossen. Ergänzungen im 15. Jahrhundert umfassten eine Klosterscheune und eine Klosterschule. Als Hauskloster der Grafen von Arnstein, den Herren von Ruppin, wurde es mit Ländereien und Einnahmen ausgestattet. Nach dem Tod des letzten Grafen von Lindow-Ruppin im Jahr 1524 fiel das Kloster an die Mark Brandenburg.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kloster_Lindow1.JPG
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Lage: 52.9731, 12.9920