KlosterKloster Lehnin

Kloster Lehnin

Kloster Lehnin

Seniorenheim
Pflegeheim

In der Gemeinde Kloster Lehnin südwestlich von Potsdam liegt das Kloster Lehnin, eine ehemalige Zisterzienserabtei. Es wurde 1180 gegründet und ist heute vor allem für seine romanisch-gotische Backsteinkirche bekannt, die als Kulturdenkmal Brandenburgs gilt.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Lehnin im Jahr 1180 durch Markgraf Otto I. von Brandenburg diente wirtschaftlichen, machtpolitischen und religiösen Zwecken. Es war das erste Kloster in der Mark Brandenburg und fungierte als Hauskloster sowie Grablege für die Askanier. Die Zisterzienser spielten eine Rolle bei der Konsolidierung und dem Landesausbau der jungen Mark Brandenburg, indem sie Siedler anwarben und die slawische Bevölkerung christianisierten. Lehnin war ein Tochterkloster von Morimond und entsandte Mönche aus Sittichenbach. Die Säkularisierung des Klosters erfolgte 1542 im Zuge der Reformation.

Vor Ort+

Heute beherbergt das ehemalige Kloster das Luise-Henriette-Stift, das als Senioren- und Pflegeheim dient. Die Klosterkirche wurde zwischen 1871 und 1877 umfassend rekonstruiert und gilt als frühes Beispiel moderner Denkmalpflege.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 52.3201, 12.7434