Klosterbetrieb
Restaurant
Kloster Kreuzberg

Das Franziskanerkloster Kreuzberg in der Rhön ist ein religiöses Zentrum in Bayern. Es ist bekannt für seine Wallfahrtstradition.
Geschichte+
Die Geschichte des Kreuzbergs reicht weit zurück, möglicherweise bis in vorchristliche Zeiten mit einer heidnischen Kultstätte. Im 14. Jahrhundert sind bereits Wallfahrten zu einem Kreuz belegt, das später im Deutschen Bauernkrieg zerstört wurde. Im Jahr 1582 ließ Julius Echter von Mespelbrunn drei steinerne Kreuze errichten. Eine erste Wallfahrtskapelle wurde 1598 fertiggestellt, und 1627 übernahmen Franziskaner die Seelsorge. Der Stiftungsbrief für den Bau einer Kirche und eines Klosters wurde 1677 ausgestellt. Das der Kreuzerhöhung geweihte Kloster wurde ab 1685 erbaut und 1692 geweiht. Zwischen 1699 und 1706 entstand der Fürstenbau als Gästetrakt. Die Erlaubnis zur Einrichtung einer Klosterbrauerei erfolgte 1731. Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern in Bayern wurde das Kloster Kreuzberg 1803 nicht säkularisiert, lediglich die Wallfahrt war vorübergehend untersagt. König Ludwig I. hob diese Beschränkung später auf, und der Fortbestand des Klosters wurde 1826 gesichert. Erweiterungen der Klosteranlagen erfolgten in den 1950er-Jahren mit dem Marien- und Antoniusbau. Seit 2010 gehört das Kloster zur Deutschen Franziskanerprovinz Germania.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.3707, 9.9754