Klosterbetrieb
Kloster Kaufungen

In Kaufungen im Landkreis Kassel in Hessen liegt das Kloster Kaufungen, einst ein Benediktinerinnenkloster. Es ist ein spätottonisches Bauwerk in Nordhessen.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Kaufungen erfolgte im Jahr 1017 durch Kaiserin Kunigunde. Der Bau begann, nachdem Kunigunde während eines Aufenthalts auf ihrem Königshof in Kaufungen, den sie 1008 von Kaiser Heinrich II. als Witwengut erhalten hatte, ein Gelübde zur Klosterstiftung ablegte. Nach dem Tod ihres Gemahls im Jahr 1024 zog sich Kunigunde als Nonne in das Kloster zurück und verstarb dort 1033. Die Klosterkirche wurde 1025 geweiht. Bis 1089 war Kaufungen ein Reichskloster, unterstand dann kurzzeitig dem Bischof von Speyer, bevor es sich im 12. Jahrhundert wieder befreite und zu einem freiweltlichen Stift für adlige Damen wandelte. Im 16. Jahrhundert wurde es der Bursfelder Kongregation angeschlossen, jedoch 1527 infolge der Reformation aufgehoben. Der Besitz ging 1532 an die Hessische Ritterschaft zur Versorgung weiblicher Adliger über und existiert bis heute als Ritterschaftliches Stift Kaufungen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.2799, 9.6342