KlosterKapellendorf

Kloster Kapellendorf

Kloster Kapellendorf

Museum

Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Kapellendorf, einst am Rand des Dorfes Kapellendorf im Weimarer Land gelegen, befand sich in unmittelbarer Nähe zur Wasserburg Kapellendorf und stand unter deren Schutz.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Kapellendorf erfolgte zwischen 1235 und 1237 durch das Adelsgeschlecht der Herren von Capelndorf, die zu dieser Zeit als Burggrafen von Kirchberg aufgestiegen waren. Ursprünglich als Zisterzienserinnenkloster und Erbbegräbnisstätte konzipiert, wurde es den Heiligen Maria und Bartholomäus geweiht. Das Kloster erhielt umfangreiche Ländereien in der Umgebung, darunter Besitz in Orten wie Taubach, Umpferstedt und Hermstedt. Im 14. Jahrhundert erstreckte sich der Klosterbesitz über etwa vierzig Ortschaften zwischen Saale und Ilm. Ein Konflikt um die Einhaltung der Ordensregeln führte 1256 dazu, dass 15 Nonnen das Kloster verließen und das kurzlebige Kloster Bachra gründeten. Hedwig, die erste namentlich bekannte Äbtissin, leitete das Kloster von 1263 bis 1300. Nach dem Niedergang der Kirchberger ging die Schirmvogtei über das Kloster an die Stadt Erfurt und später an die Familie Vitzthum.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Klosterkirche_Kapellendorf.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.9748, 11.4689