Das Kloster kann besichtigt werden
Kloster Jerichow

Das Kloster Jerichow ist eine romanische Anlage im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.
Geschichte+
Die Gründung des Prämonstratenserstifts Jerichow erfolgte im Jahr 1144 durch Dompropst Hartwig von Bremen. Die ersten Chorherren kamen aus dem Liebfrauenstift Magdeburg. Ursprünglich nahe dem Jerichower Markt gelegen, wurde das Stift 1148 an seinen heutigen Standort verlegt. Der Bau der Stiftskirche, geweiht den Heiligen Maria und Nikolaus, begann 1149. Unter Propst Isfried wurden 1172 die Kirche und der Ostflügel fertiggestellt. Zwischen 1180 und 1200 entstanden eine Krypta sowie Erweiterungen der Kirche um Nebenchöre. Es folgten die Errichtung des Winterrefektoriums und des Amtshauses. Ab 1220 bis 1230 wurden das Sommerrefektorium und der Kreuzgang erbaut, und um 1250 waren die Bauarbeiten an den Klostergebäuden abgeschlossen. Die 59 Meter hohen Türme wurden zwischen 1256 und 1262 vor die Kirche gesetzt und zeigen bereits gotische Formen. Nach der Reformation wurde das Kloster 1552 aufgehoben. Im Dreißigjährigen Krieg kehrten die Prämonstratenser kurzzeitig zurück, bevor die Anlage 1631 verwüstet wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Gottfried Hoffmann
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Lage: 52.5023, 12.0158