Klosterbetrieb
Kloster Isenhagen

Das Kloster Isenhagen, ein Zisterzienserinnenkloster und heutiges evangelisches Damenstift, liegt in Hankensbüttel-Isenhagen im Landkreis Gifhorn, Niedersachsen. Es hat eine Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Isenhagen erfolgte im Jahr 1243 als Zisterziensermönchskloster. Nach einem Brand und der Umsiedlung des Konvents wurde es 1262 als Nonnenkloster wiedererrichtet. Eine weitere Verlegung des Standortes fand 1329 nach Hankensbüttel statt, und ab 1345 wurde der dritte Klosterbau am heutigen Ort Isenhagen errichtet. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1540 durch Herzog Ernst der Bekenner in ein evangelisches Damenstift umgewandelt. Die letzte katholische Äbtissin und die Nonnen wehrten sich ab 1529 gegen diese Umwandlung, mussten sich aber der landesherrlichen Macht beugen. Das Kloster ist der Heiligen Maria und Johannes dem Evangelisten geweiht und besteht bis heute.
Lage+
Das Kloster Isenhagen befindet sich in Hankensbüttel-Isenhagen, einem Ortsteil von Hankensbüttel, im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. Die geografische Höhe beträgt etwa 87 Meter über dem Meeresspiegel.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Isenhagen_Kloster_Front.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.7255, 10.6191