Klosterbetrieb
Kloster Irsee

Das Kloster Irsee, eine ehemalige Benediktinerabtei im Ostallgäu, Bayern, ist heute ein Tagungs- und Bildungszentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Irsee reichen bis um 1185 zurück, als es als Benediktinerkloster gegründet wurde. Das Patrozinium der Abtei war Maria, ergänzt durch die Nebenpatrone Petrus und Paulus. Es erlangte im 16. Jahrhundert den Status einer Reichsabtei, was dem Abt einen Sitz im Reichstag sicherte. Die Anlage wurde im Bauernkrieg von 1525 zerstört, aber bis 1535 wiederaufgebaut. Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges erlebte Irsee ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine Blütezeit, die sich in reger wissenschaftlicher und künstlerischer Tätigkeit äußerte. Zwischen 1699 und 1702 erfolgte der Neubau der Abteikirche, an dem Barockbaumeister beteiligt waren. Im Jahr 1802 wurde das Kloster Irsee im Zuge der Säkularisation aufgelöst.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9097, 10.5750