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Kloster Ilsenburg

Das Kloster Ilsenburg, eine ehemalige Benediktinerabtei, befindet sich in der Stadt Ilsenburg im Harz, Sachsen-Anhalt. Die Anlage, deren Ursprünge im 11. Jahrhundert liegen, ist bekannt für ihre romanische Architektur und den kunstvollen Fußboden der Klosterkirche.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Ilsenburg erfolgte in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts an der Stelle einer vermuteten Jagdpfalz. König Heinrich II. schenkte die Elysynaburg und weitere Güter im Jahr 1003 dem Bistum Halberstadt. Bischof Arnulf von Halberstadt nutzte diese Schenkung, um ein Eigenkloster zu gründen und berief Mönche aus Fulda nach Ilsenburg. Die Blütezeit der Abtei, die den Heiligen Petrus und Paulus geweiht war, erstreckte sich vom späten 11. bis zum 13. Jahrhundert. In dieser Periode entwickelte sich Ilsenburg durch umfangreiche Besitzungen zu einem der wohlhabendsten Benediktinerklöster zwischen Weser und Elbe. Unter Abt Herrand, einem Vertreter der Gorzer Reform, gewann das Kloster ab etwa 1070 auch geistlich an Bedeutung und beeinflusste andere Benediktinerabteien. Die Klosterkirche wurde am 5.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.8597, 10.6786