KlosterHerbrechtingen

Kloster Herbrechtingen

Kloster Herbrechtingen

Kulturzentrum

Das Kloster Herbrechtingen, eine historische Anlage im Landkreis Heidenheim, ist heute ein Kulturzentrum. Seine Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück und sind von kaiserlichen Schenkungen, Plünderungen und Umbauten geprägt.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Herbrechtingen erfolgte im Jahr 774 durch Abt Fulrad von Saint-Denis, dem Karl der Große die Villa Herbrechtingen übertrug. Fulrad weihte die dort errichtete Pfarrkirche dem heiligen Dionysius und gliederte die Zelle Herbrechtingen 777 in seine Abtei Saint-Denis ein. Im Jahr 1046, während eines Aufenthalts von König Heinrich III., wurde die Zellengründung in ein Kollegiatstift umgewandelt. Kaiser Friedrich Barbarossa übertrug das Stift 1171 an Augustiner-Chorherren aus dem Kloster Hördt, stattete es mit Privilegien aus und verlieh ihm das Marktrecht. Vermutlich begann in dieser Zeit auch der Neubau des Konvents in staufischer Quaderbauweise. Das Stift wurde 1279 von Giengenern geplündert, eine weitere Plünderung von Kloster und Dorf ereignete sich 1449. Ein Propsteigebäude wurde 1472 neu errichtet. Um 1520 verfiel die Klosterzucht, Reformversuche blieben erfolglos. Herzog Ulrich von Württemberg schloss das Kloster 1552 und wandelte es in ein evangelisches Klosteramt um.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.6185, 10.1786