Klosterbetrieb
Kloster Helfta

Das Kloster Helfta, auch bekannt als Kloster Sankt Marien zu Helfta, ist ein Zisterzienserinnen-Kloster in Sachsen-Anhalt, Deutschland. Es erlangte im 13. Jahrhundert Bedeutung als Zentrum der deutschen Frauenmystik.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1229 durch Graf Burchard von Mansfeld und seine Gemahlin Elisabeth von Schwarzburg nahe der Burg Mansfeld. Ursprünglich als Hauskloster der Grafen von Mansfeld konzipiert, wurde es mit sieben Nonnen aus dem St.-Jacobi-Kloster in Halberstadt besetzt. Nach dem Tod des Grafen verlegte seine Witwe das Kloster 1234 nach Rossdorf. Aufgrund von Wassermangel siedelten die Nonnen 1258 nach Helfta um. Unter der Äbtissin Gertrud von Hackeborn entwickelte sich das Kloster zu einem Ort der Mystik, geprägt durch Persönlichkeiten wie Mechthild von Magdeburg, Gertrud von Helfta und Mechthild von Hackeborn.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.5085, 11.5793