Klosterbetrieb
Kloster Heilig Kreuz

Das Kloster Heilig Kreuz in Donauwörth, eine ehemalige Benediktinerabtei, ist ein Bauwerk in Bayern. Seine Geschichte reicht bis ins frühe 12. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Heilig Kreuz gehen auf die Zeit um 1110 zurück, als es als Benediktinerkloster gegründet wurde. Ursprünglich als Nonnenkloster um 1040 von Mangold I. von Werd ins Leben gerufen, wurde es später in ein Männerkloster umgewandelt und an den höchsten Punkt innerhalb der Stadtmauern von Donauwörth verlegt. Nach Beschädigungen im Dreißigjährigen Krieg erfolgte ab 1680 der Wiederaufbau des Westflügels, gefolgt vom Süd- und Ostflügel um 1700 unter Valerian Brenner, wobei der mittelalterliche Kreuzgang integriert wurde. Abt Amandus Röls initiierte nach dem Spanischen Erbfolgekrieg einen Neubau der Kirche. Im Rokoko-Zeitalter (1770/1780) erfuhr das Kloster weitere Um- und Ausbauten. Joseph Schmuzer war der Baumeister der Klosterkirche, während Franz Schmuzer die Stuckarbeiten und den Hochaltar schuf. Die Auflösung des Klosters erfolgte 1803 im Zuge der Säkularisation.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.7191, 10.7739