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Kloster Heidenheim

Das Kloster Heidenheim, ein ehemaliges Benediktinerkloster, liegt im fränkischen Heidenheim. Seine Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Heidenheim erfolgte im Jahr 752 durch den heiligen Wunibald, der es als Missionsstützpunkt im Sualafeld etablierte. Nach seinem Tod im Jahr 761 übernahm seine Schwester, die heilige Walburga, die Leitung und führte es als benediktinisches Doppelkloster weiter. Wunder am Grab Wunibalds führten 777 zur Umbettung seiner Gebeine in den neuen Ostchor der im Bau befindlichen Steinkirche, die 778 geweiht wurde. Nach Walburgas Tod wandelte sich der Charakter des Klosters, und es wurde zu einem Stift für Säkularkanoniker. Im 12. Jahrhundert gab es Bestrebungen zur Wiederherstellung des Benediktinerlebens. Nach Verhandlungen wurde Heidenheim 1155 erneut ein Benediktinerkloster, bis es 1537 im Zuge der Reformation aufgelöst wurde. Die Klostergebäude dienten bis 1805 als Wohn- und Amtsräume.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0177, 10.7427