Einrichtung zur Betreuung von Behinderten
Kloster Heggbach
In Maselheim-Heggbach in Baden-Württemberg liegt das Kloster Heggbach, ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster. Ursprünglich im 13. Jahrhundert gegründet, entwickelte es sich zu einer Reichsabtei und ist heute eine Einrichtung zur Betreuung von Menschen mit Behinderungen.
Geschichte+
Erste urkundliche Erwähnungen des Klosters stammen aus dem Jahr 1231. Damals übertrug der Konstanzer Bischof Konrad II. von Tegerfelden den Schwestern die Pfarrkirche in Hecchibach. Der Salemer Abt Eberhard von Rohrdorf führte Heggbach dem Zisterzienserorden zu. Bereits 1234 gehörte es dem Orden an, und 1248 erhielt es von Papst Innozenz IV. Schutz und Privilegien, wodurch es formell in den Zisterzienserorden eingegliedert wurde. Das Kloster erwarb durch Schenkungen und Käufe weiteren Besitz, darunter von den Familien von Freyberg und von Baustetten, die hier ihre Grablegen errichteten. Im Jahr 1343 wurde die Abteikirche St. Georg geweiht. Das Kloster überstand den Bauernkrieg im 16. Jahrhundert ohne Zerstörungen, auch wenn die Bauern des Baltringer Haufens die Vorräte plünderten.
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Lage: 48.1497, 9.8958