KlosterHausen

Kloster Hausen

Kloster Hausen

Museum

Das ehemalige Prämonstratenserinnenkloster Hausen liegt in Hausen bei Bad Kissingen in Bayern. Es ist heute als Museum zugänglich.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Hausen erfolgte im Jahr 1161 durch Graf Heinrich von Henneberg, der den Ort zuvor von Eberhard von Bamberg erworben hatte. Nach der Gründung übergab Heinrich das dem Heiligen Kreuz geweihte Kloster dem Bistum Würzburg unter Fürstbischof Heinrich II. von Stühlingen. Es wird angenommen, dass hier eine Klosterschule zur Ausbildung von Nonnen existierte. Die erste urkundliche Erwähnung der Klosterkirche stammt aus dem Jahr 1250, wobei sie 1272 als „ecclesia sanctae crucis“ bezeichnet wurde. Das Kloster besaß das Recht der Niedergerichtsbarkeit im Dorf Hausen und erhielt 1250 eine umfangreiche Landschenkung. Als Tochterkloster von Oberzell unterstand es zeitweise auch der Visitation durch den Abt von Veßra. Im Bauernaufstand von 1525 wurde Hausen verwüstet; die Nonnen flohen nach Oberzell, und Abt Georg von Oberzell baute es wieder auf. Weitere Zerstörungen erlitt das Kloster im Zweiten Markgrafenkrieg (1552/1553) und in den Grumbachschen Händeln (1565). Nach der letzten Erwähnung als eigenständige Institution im Jahr 1553 kam es 1581 unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn zur Verwaltung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde das Kloster 1681 unter Peter Philipp von Dernbach wiedererrichtet. Die Klosterkirche wurde unter Julius Echter wieder aufgebaut und später von Johann Philipp von Greiffenclau zu Vollraths und Johann Philipp Franz von Schönborn ausgestaltet.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.2297, 10.0668