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Kloster Haslach

Das Kapuzinerkloster Haslach liegt inmitten der Stadt Haslach im Kinzigtal, Schwarzwald, Baden-Württemberg, Ortenaukreis.
Erbaut wurde das Kloster in den Jahren 1630–1632 durch Graf Christoph II. von Fürstenberg, inmitten des Dreißigjährigen Krieges. Der wohlhabende Teil der Bevölkerung Haslach musste mit Spenden zum Bau des Klosters beitragen. Maximilian Franz von Fürstenberg (1634–1681) ließ 1660 die zu dem Kloster gehörende Lorettokapelle bauen. Als Vorbild diente das Wallfahrtsheiligtum Loreto in Italien.
Haslach wurde in dieser Zeit zum fürstenbergischen Hauskloster, was auch daran zu erkennen ist, dass drei Dynastien der Fürstenberger hier im Kloster ihre letzte Ruhe fanden. Der ganze Komplex wurde streng nach dem Vorbild eines Armenordens erbaut.
Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hatte das Kloster zunehmend Probleme mit der Bevormundung durch die Obrigkeit und der Zunahme von aufklärerischem Gedankengut, welches zu Streitigkeiten innerhalb des Klosters führte. 1795 wurde das Kloster durch französische Truppen geplündert.
1802 kam das Kloster in den Besitz des Fürstenhauses Fürstenberg. Die Kapuziner erhielten das Bleiberecht. 1806 war dann das Land Baden für das Kloster zuständig.
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Lage: 48.2761, 8.0853