Privatbesitz
Kloster Gnadental (Neuss)

Die Überreste des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Gnadental, auch bekannt als vallis gratiae, befinden sich heute am Rande des Neusser Stadtteils Gnadental an der Erft.
Geschichte+
Die genaue Gründung des Klosters Gnadental ist nicht überliefert, lässt sich aber indirekt aus alten Dokumenten ableiten. Bereits 1250 wurde Gläubigen, die die Klosterkirche besuchten, ein Ablass gewährt, was 1265 erneut bestätigt wurde. Zwei Jahre später, 1252, wurde das Kloster der Aufsicht des Zisterzienserklosters Heisterbach unterstellt. Im Jahr 1474 erlitt Gnadental schwere Schäden durch die Plünderung burgundischer Söldner, wurde jedoch laut dem Chronicon monasterii Campensis wiederaufgebaut. Während des Truchsessischen Krieges in den Jahren 1585 und 1586 diente das Kloster als Stützpunkt für Truppen des Kurfürsten Ernst. Alexander Farnese von Parma nutzte es zudem als Hauptquartier während der Belagerung von Neuss und feierte dort am 1. August 1586 seinen Sieg.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.1726, 6.7152