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Kloster Gertrudenberg

Das Kloster Gertrudenberg, eine ehemalige Benediktinerinnen-Abtei, befindet sich in Osnabrück, Niedersachsen. Es ist bekannt für seine lange Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, und die erhaltene Klosterkirche, die heute als Simultankirche dient.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klostergeländes reichen bis ins späte 8. Jahrhundert zurück, als dort eine karolingische Michaelskapelle entstand, möglicherweise an der Stelle eines vorchristlichen Heiligtums. Bischof Benno II. von Osnabrück (1068–1088) beabsichtigte die Gründung eines Benediktinerinnenklosters, das der Heiligen Gertrud geweiht sein sollte, scheiterte jedoch zunächst am Widerstand der Kanonissen aus Herzebrock. Eine erste Klosterkirche wurde dennoch errichtet. Die Gründung des Klosters Gertrudenberg erfolgte um 1140 unter Bischof Udo von Steinfurt. Unter seinem Nachfolger Philipp von Katzenelnbogen etablierten sich die benediktinischen Regeln. Ein erweiterter Kirchenbau entstand unter Verwendung der vorhandenen Fundamente. Nach einer möglichen Zerstörung im frühen 13. Jahrhundert wurde die Klosterkirche in ihrer heutigen Form zwischen 1230 und 1235 fertiggestellt. Das Kloster profitierte von Schenkungen und wirtschaftlichen Unternehmungen, was zu Wohlstand führte.
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Lage: 52.2835, 8.0475