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Kloster Geisenfeld

In Geisenfeld, einem Ortsteil von Pfaffenhofen in Bayern, befindet sich das Kloster Geisenfeld, eine ehemalige Benediktinerinnen-Abtei.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Geisenfeld erfolgte zwischen 1030 und 1037 durch Graf Eberhard von Ebersberg. Die Benediktinerinnen-Abtei, die unter dem Patrozinium der Heiligen Maria und Zeno stand, entwickelte sich zu einem der größten und wohlhabendsten Klöster im damaligen Bayern. Ihr Landbesitz umfasste im Jahr 1752 189 Anwesen in den umliegenden Ortschaften sowie Ländereien in Gaimersheim, Langquaid und ein Weingut in Österreich. Auch große Wald- und Feldflächen gehörten zum Klosterbesitz. Die Abtei verfügte über verschiedene Handwerksbetriebe wie eine Brauerei, Sattlerei, Mühle, Bäckerei und eine Apotheke. Im Jahr 1336 soll Kaiser Ludwig der Bayer dem Kloster die niedere Gerichtsbarkeit verliehen haben, die bis zur Säkularisation Bestand hatte. Im 15. Jahrhundert wurde die Melker Klosterreform umgesetzt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Kloster 1632 geplündert und die Gebäude 1648 stark beschädigt. Zu Beginn des 18.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.6833, 11.6135