Klosterbetrieb
Kloster Freystadt

In Freystadt in der Oberpfalz liegt das Kloster Freystadt, eine Franziskanerniederlassung. Es ist ein Ort, der von Gründungen, Auflösungen und Wiedererrichtungen geprägt ist.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins Jahr 1452 zurück, als auf dem Möningerberg auf Anregung des Heiligen Johannes Capistran durch Pfalzgraf Otto II. ein Franziskaner-Hospitium entstand. Dieses wurde 1556 infolge der Reformation in Freystadt aufgelöst. Eine Neugründung erfolgte 1681 außerhalb der Stadt bei der Wallfahrtskirche Maria Hilf, initiiert von Gräfin Maria Theresia von Tilly. Zunächst der Obhut der Franziskaner von Dietfurt unterstellt, entwickelte sich die Niederlassung. Ab 1705 durften wieder Patres dauerhaft vor Ort sein, und 1710 genehmigte Fürstbischof Johann Anton I. Knebel von Katzenelnbogen den Bau eines eigenständigen Hospizes, das bis 1715 von Ferdinand Lorenz Graf Tilly errichtet wurde. Die Trennung vom Dietfurter Kloster erfolgte 1711, und die Gemeinschaft wuchs stetig. Nach der Säkularisation 1802/03 wechselte das Kloster mehrfach den Besitzer, bis es 1833 in den Besitz der Stadt Freystadt überging.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.2042, 11.3264