Kulturelle Einrichtung
Kloster Frenswegen

Das Kloster Frenswegen, ursprünglich ein Augustiner-Chorherrenstift, ist eine historische Anlage am nordwestlichen Rand von Nordhorn in der Grafschaft Bentheim, Niedersachsen. Heute dient es als ökumenische Begegnungsstätte und kulturelle Einrichtung.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1394 durch den Erwerb des Bauernerbes Eynolding durch mehrere Geistliche und Bürger. Nur zwei Jahre später, 1396, schenkte Graf Bernhard I. von Bentheim dem Kloster weitere Bauernerben, wodurch der Besitz in den folgenden Jahrzehnten erweitert wurde. Im Jahr 1400 schloss sich das Kloster der Windesheimer Kongregation an, was ihm eine direkte Unterstellung unter den Papst sicherte. Die Grundsteinlegung für die Klosterkirche erfolgte 1436, ihre Weihe neun Jahre später. Während der Reformation geriet das katholisch gebliebene Kloster unter Druck des lutherischen Grafenhauses. 1580 zogen die Mönche aufgrund der unsicheren Lage in die Burg Nordhorn um. Nach dem Dreißigjährigen Krieg begann 1641 der Wiederaufbau, und 1655 kehrte der Konvent zurück. Eine zweite Blütezeit erlebte das Kloster ab 1692 unter der Förderung des Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kloster_Frenswegen_April_2009_037.jpg?uselang=de
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Lage: 52.4546, 7.0391