Kirche
Pfarrei
Kloster Frauenzell

Im gleichnamigen Ortsteil von Brennberg in der Oberpfalz, nahe Regensburg, liegt das Kloster Frauenzell, eine ehemalige Benediktinerabtei. Was einst als Einsiedelei begann, entwickelte sich zu einem geistlichen Zentrum, dessen Barockkirche heute als Pfarrkirche dient.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Frauenzell reichen bis ins frühe 14. Jahrhundert zurück, als sich um 1312 die Einsiedler Gottfried Puecher und Albert Tuntzlinger in den Wäldern bei Brennberg niederließen. Graf Reimar IV. von Brennberg stiftete ihnen zwischen 1317 und 1320 Grund für den Bau von Zellen und einer Kirche. Bischof Nikolaus von Regensburg bestätigte die Stiftung 1324 und unterstellte die Einsiedler der Benediktinerregel sowie der Aufsicht des Klosters Oberalteich. Bei der Kirchweihe 1325 wurde die Gottesmutter Maria zur Patronin bestimmt, woraus der Name „Frauenzell“ entstand. 1351 wurde Frauenzell zum Priorat erhoben und erlangte 1424 den Rang einer Abtei. Unter dem ersten Abt Konrad Pläbl erfolgte der Neubau der Klostergebäude. Nach einer Phase des Verfalls während der Reformation und der Absetzung von Abt Vitus Beck im Jahr 1522, wurde das Kloster 1582 durch Bischof Kardinal Herzog Philipp wiederhergestellt und von Oberalteich neu besiedelt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0557, 12.3706